Sehenswürdigkeiten - Blanes-Costa Brava

 
  • GÄRTEN

    Blanes (Costa Brava) hat zwei weltweit bekannte Schmuckstücke der Botanik und Tropenbotanik aufzuweisen: der botanische Garten Marimurtra und der tropische Garten Pinya de Rosa, deren Besuch unbedingt zu Ihrem Reiseplan dazugehören sollte.

  • MONUMENTE

    • Ein Rundgang durch die Geschichte

      Die Fähigkeit, sich an die neuen Zeiten anzupassen ohne jedoch die eigenen Ursprünge zu vergessen und Besucher so willkommen zu heißen, dass sie sich wie zu Hause fühlen, hat Blanes zu einer dynamischen und modernen Stadt gemacht. Ein Rundgang durch die Altstadt öffnet den Blick auf das Erbe, das die Jahrhunderte hinterlassen haben. Es befördert uns in vergangene Zeiten, als Blanes noch ein Dorf mit kleinen, weißen Fischerhäusern war und ruft uns die Jahre ins Gedächtnis, als die katalanische Bourgeoisie ihre Sommerurlaube in den großen Häusern am Meeresufer verbrachte. Aber die Geschichte von Blanes geht noch viel weiter zurück und durchläuft die Zeiten der Iberer, der Römer und der Feudelherren, deren Relikte uns ermöglichen, die Ursprünge der Ortschaft zu ergründen.

                          

      Der Gipfel des Berges Sant Joan ist der höchste Punkt der Stadt. Die Reste der Burg mit selbigen Namen beinhalten einen schlanken Turm des 11.Jahrhunderts. Im Stadtkern gibt es elegante, klassische Häuser und wichtige gotische Überreste, wie der Gotische Springbrunnen, ein wertvolles Beispiel bürgerlichen, katalanischen Gotik. Außerdem findet man im Zentrum der Altstadt weitere große Monumente der Gotik: die Kirche Santa Maria und den alten Palast der Vicomtes von Cabrera aus dem XIV Jahrhundert.

    • Vicomtes von Cabrera

      Der Palast der Vicomtes von Cabrera war einst ein einziges Gebäude zusammen mit der Pfarrkirche, doch die beiden wurden getrennt, als der Pfarrbezirk von Blanes im Jahre 1319 entstanden ist.

      In 1114 gehörte El Castell-Palau schon der Adelsfamilie von Blanes und 1378 wurde er von der Adelsfamilie von Cabrera gekauft. Im Jahre 1623 wurden der Besitz durch Gerichtsbeschluss verkauft und von Esteve Alemán erlangt. Der Palast von Cabrera wurde als Kaserne für Truppen genutzt, die den Bezirk durchliefen und die Exzesse und wenige Rücksicht der Soldaten waren der Grund dafür, dass die beschädigten Teile nicht rekonstruiert wurden.

      Die Kriege gegen Frankreich des gleichen Jahrhunderts zerstörten el Palau größtenteils.

      Heute sticht vom künstlerischen und architektonischen Aspekt ausgehend der Glockenturm und die Fassade aus dem XV Jahrhundert hervor. Der Rest wurde nach dem Krieg rekonstruiert.

    • Der Gotische Springbrunnen

      Dieser ist ein prachtvoller Springbrunnen bürgerlich-gotischen Stiles, was so selten vorkommt, dass man ihn als einzigartig und bemerkenswert bezeichnen kann.

      Die Tochter des Grafes von Prades, Na Violant von Cabrera, ließ den Springbrunnen zu Beginn des XV Jahrhunderts erstellen. In ihren Plänen spielt das Licht auf den jahrhundertealten Steinen, goldenfarbig durch den Lauf der Zeit. Um einige Besonderheiten hervorzuheben: das Spiel des aufwendigen Zackengesims, die bewundernswert geschmückten zierlichen Giebel, die sechs Wasserspeier als Menschengestalten mit irrationalen Köpfen und mittige Medaillon mit dem Schild der Cabrera.

      Seine oktogonale Form lässt vermuten, dass er sicherlich in er Mitte eines kleinen Platzes zu finden war, umringt von den Bögen der Calle Ample, die damals nicht so gerade wie heute war, sondern eher ungleichmäßig verlief, und ihm die Schlankheit und den guten Geschmack verliehen, den seine Gestalter mit den sechs Wasserquellen konkretisierten.

      Vor einigen Jahren befasste sich eine Gruppe von Blanesen mit der Entfaltung , damit all seine Seiten bewundert werden könnten, aber in der Praxis war dies unmöglich, da man sonst Stein für Stein abmontieren hätte müssen und die Korrosion, die während der Jahrhunderte stattgefunden hat, erlaubte dies nicht.

    • Nostra Senyora de l'Esperança

      Das Konstruktionsdatum lässt sich nicht festlegen, aber wir wissen, dass die Geschworen hier oft zusammen kamen, um sich über Angelegenheiten der Stadt zu beraten, was einige Urkunden des 17.Jahrhunderts beweisen. Die Geschichte sagt uns außerdem, dass der Pastor, der auf die Kapelle aufpasste, allen Kindern der Stadt Grammatik beibrachte. Sie ist an Werk- und Feiertagen geöffnet. Man muss jedoch nach den Schlüssel fragen, um Nuestra Señora zu besichtigen.

    • Sant Joan

      Wurde auf Anweisung von Grau de Cabrera in der Mitte des XIII Jahrhunderts errichtet. Obwohl der Turm aus der Zeit Carlos I ist, besteht kein Zweifel, dass es bereits in früheren Epochen eine Befestigung gab. Der Wachturm ist aus dem 16.Jahrhundert, da die Freibeuter und die berberische Piraterie des Mittelmeeres eine höhere Ehrhebung forderten, um eine noch bessere Aussicht zu haben und mögliche Feinde auszuspähen. Heute definiert Sant Joan die unverwechselbare Silhouette unserer Stadt und hat sich zu einem exzellenten Aussichtspunkt verwandelt, von wo man ganz Blanes und darüber hinaus einen großen Teil der Küste beobachten kann.

      Öffnungszeiten der Schiebetür: von Oktober bis März: vom 8:00 Uhr bis 21:00 Uhr und von April bis September: vom 6:00 Uhr bis 23:00 Uhr.